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Ich bin auch eine Benimmregel
Die samstägliche Lektüre des «Magazins» des «Tages-Anzeigers» hat die Antwort darauf geliefert, wieso ein VBZ-Buschauffeur mich und andere Fahrgäste letzte Woche (vgl. «Ich bin auch ein Radio» vom 13.4.) mit Abschiedsgrüssen überschüttete: Die Über-Freundlichkeit mancher Fahrzeuglenker ist nicht ganz freiwillig. Das Begrüssungs- und Verabschiedungsritual gehört zum rund 130 Punkte umfassenden Benimmkatalog der VBZ-Chauffeure- und Chauffeusen. Wer seine Fahrgäste mit einem seriellen «Guten Morgen» und «schönen Tag» beglückt, ist laut VBZ-Vorgaben der bessere Chauffeur, leistet mehr – und tut damit nicht zuletzt etwas für eine Lohnaufbesserung.
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Ein Kommentar
Im 3er passierte nach der Publikation vom Daily Tagi Interview mit Türler Stadtrat etwas Skuriles: Der Tramführer sagte in klarem Hauchdeutsch (nordischer Natur) „Bitte von den Türen zurücktreten! wir haben schon ein einhalb Minuten Verspätung!“ dann kündigt er Hölderlin-Strasse als Haltestelle an, nicht die Compi-Frauenstimme, dies konnt er sehr gut, wahrscheinlich von der Schule her geläufig. Dort steigt ein smarter Mann ein, und übers Mic kommt der Kommentar „Danke fürs schnelle Einsteigen“. So ein grosses Smile auf allen Gesichtern, der Smarte war nach genauerem Flirt (er sass freiwillig mir gegenüber, und eben, ich fuhr ins Kloster) waaahhnsinnig gut gekleideter Engländer (nein nicht Jeroen von Royen) und blieb charmant!